Akustik Raum, SzeneBisher nur signalgetrieben, in Zukunft aktiv und intelligent – das ist die Vorstellung, die hinter dem Projekt „Two!Ears“ an der Universität Rostock steckt, heißt es in einer Presseinformation. Entstehen soll ein Modell der auditiven Wahrnehmung, und zwar eines, das auch das Gesehene und zum Beispiel die Position im Raum, also die Eigenwahrnehmung, berücksichtigt.

Damit soll eine „akustische Szene“ so beschrieben werden können, wie das auch ein Mensch täte. Wozu das Ganze? „Zum Beispiel könnten die Algorithmen zur Verbesserung von Hörgeräten in Umgebungen mit vielen Sprechern verwendet werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Die EU fördere „Two!Ears“ in den kommenden Jahren mit circa drei Millionen Euro. Es seien insgesamt zehn Forschungseinrichtungen in Europa und den USA beteiligt. An der Universität Rostock ist nach eigenen Angaben Professor Dr. Sascha Spors von der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Projekt verantwortlich. zg


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