Deutscher ZukunftspreisProf. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Prof. Dr. Volker Hohmann und Dr. Torsten Niederdränk sind mit dem Projekt »Binaurale Hörgeräte – räumliches Hören für alle« für den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation nominiert. Damit ehrt er Forscher, »die erfolgreich nach Lösungen für neue, marktfähige Produkte suchen«, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes. Der Preis ist demzufolge mit 250.000 Euro dotiert und wird am 28. November von Joachim Gauck verliehen. Zur Begründung heißt es, die drei Forscher der Universität Oldenburg und der Siemens AG hätten die technologische Basis für neuartige Hörsysteme geschaffen, die es hörgeschädigten Menschen zukünftig erlaubt, auch in akustisch schwierigen Umgebungen besser zu hören«. Das »Auditory Valley«, für das Kollmeier unter anderem forscht, erklärte in einer ersten Stellungnahme, dass mit der Nominierung die herausragenden Entwicklungen des Teams gewürdigt würden. Dass diese Erfindung inzwischen in fast allen modernen Hörsystemen eingesetzt werde, sei auf die gute Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie zurückzuführen. Die Siemens AG hob in einer Pressemitteilung hervor, dass Forscher des Unternehmens bereits zum achten Mal für den Preis benannt wurden, und man so »Pioniergeist auf den unterschiedlichsten Feldern« beweise. Vor acht Jahren sei es erstmals gelungen, zwei Hörgeräte am linken und am rechten Ohr per Funk zu verbinden. In der Mediathek auf der offiziellen Website werden die Nominierten in einem Video vorgestellt: www.deutscher-zukunftspreis.de. BiK

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