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Ab März 2018 können sich Patienten im Landkreis Tuttlingen sowie Stuttgart erstmals fernbehandeln lassen, heißt es in der Onlineausgabe der „Ärzte Zeitung“ vom 21.12.2017. Ziel des von der Krankenversicherung (KV) Baden-Württemberg initiierten Projektes Doc Direkt sei die Patientensteuerung. Dadurch wolle die KV in Erfahrung bringen, ob ein ärztlich besetztes Callcenter Versicherte davon abhalten könne, ein Krankenhaus aufzusuchen. Hierzu erfolge zunächst eine telefonische Ersteinschätzung durch einen medizinischen Fachangestellten. Handele es sich um einen Notfall, werde der Anrufer sofort an die Rettungsstelle weitergeleitet, schreibt das Fachmedium. Anderenfalls werde der Versicherte innerhalb von 30 Minuten zurückgerufen. Ließen sich die Beschwerden am Telefon nicht abschließend klären, werde noch am gleichen Tag ein Termin in einer nahegelegenen Vertragsarztpraxis vermittelt. Laut „Ärzte Zeitung“ sei Doc Direkt zunächst auf zwei Jahre angelegt und die Einbindung weiterer Regionen in Deutschland sei vorgesehen. zg/nr

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