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Die Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel rechnet mit einem sprunghaften Anstieg der Firmenpleiten. Nach einem Bericht der „Deutsche Handwerks Zeitung“ haben bis Ende September 12 200 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Statistische Bundesamt sieht die Hauptursache für diesen Rückgang in der Aussetzung der Insolvenzantrags-pflicht zwischen dem 01.03.2020 und 31.12.2020. Ab dem 01.10.2020 läuft die Sonderregelung teilweise aus. Crifbürgel rechnet für 2020 mit bis zu 18 000 Firmenpleiten und prognostiziert, dass die Insolvenzwelle „noch weit ins Jahr 2021 hineinreichen“ wird. Schätzungsweise 300 000 Unternehmen hätten zurzeit finanzielle Probleme. Hinzu kämen in diesem Jahr bis zu 85 000 Privatinsolvenzen – im kommenden Jahr könnten es sogar 100 000 werden.    ML

 

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