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Flexible Wochenstunden statt fixer Arbeitszeiten, dieses Modell spricht Arbeitnehmer wie -geber an. Auch vom Handwerk wird die Idee unterstützt, heißt es dazu auf dem Onlineauftritt der „DeutschenHandwerksZeitung“. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), das 100 Jahre alte Arbeitszeitgesetz müsse den Realitäten im 21. Jahrhundert angepasst und einer digital und international vernetzten Welt der Wirtschaft gerecht werden. Dem stimmt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), zu. Gegenwind kommt vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Dort befürchtet man, dass es den Arbeitgebern bei ihren Bemühungen um ein flexibleres Arbeitszeitgesetz vor allem darum gehe, den Arbeitnehmern längere Arbeitszeiten aufzubürden. Schon jetzt zeige eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), dass Wünsche und Realität weit auseinanderklafften. Meist scheitere eine flexible Arbeitszeitgestaltung an der Zustimmung des Arbeitgebers. Laut Koalitionsvertrag will die Bundesregierung sich mit dem Thema genauer auseinandersetzen.    Jh

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