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Vielen Menschen falle es schwer zu beurteilen, ob ein Webangebot für sinnes- oder kognitiv beeinträchtigte Menschen zugänglich und damit barrierefrei ist, informierte die VdK-Zeitschrift „Sozialrecht und Praxis“. Welche Anforderungen erfüllt sein müssen, definieren die Web Content Accesibility Guidelines (WCAG). Ob diese eingehalten werden, lasse sich mit dem sogenannten WCAG-Test überprüfen, der im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes „BIK für Alle“ entstanden ist. Dieser ergänze den etablierten BIK BITV-Test, der die Einhaltung der deutschen Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) unterstütze. Der WCAG-Test werde von Experten des deutschlandweiten BITV-Test-Prüfverbundes angeboten, heißt es in der Zeitschrift weiter. Man erhalte dann einen Prüfbericht, anhand dessen Webanbieter eine WCAG-Konformitätserklärung abgeben könnten. Gleichzeitig könne der Test auch als entwicklungsbegleitende Prüfung beziehungsweise als kostenfreie Selbstbewertung durchgeführt werden. Weitere Infos zum Thema barrierefreies Internet können unter www.bitvtest.de oder unter www.bik-fuer-alle.de abgerufen werden. zg

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