Die notwendige Präqualifizierung rückt für Hörgeräteakustiker immer näher. Stichtag des neuen Verfahrens ist der 30. Juni 2010, ab 1. Juli 2010 soll es das bisherige Krankenkassen-Zulassungsverfahren ablösen. Unklar ist allerdings immer noch, wer die Präqualifizierung durchführt, die Voraussetzung für den Vertragsabschluss mit den Krankenkassen zur weiteren Abrechnung von Leistungen ist.

Daher gründet die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) nun dafür eine GmbH: die »Gesellschaft zur Präqualifizierung mbH«. Damit folgt sie dem Beispiel der Optik-Branche, in der der Zentralverband der Augenoptiker (ZAV) in der Deutschen Optiker-Zeitung (DOZ) ebenfalls ankündigte, eine solche Präqualifizierungsstelle in Form einer GmbH zu gründen. Diese habe den »Vorteil, dass das Verfahren innerhalb der Branche bundesweit einheitlich und möglichst kostengünstig abläuft«. In der Zwischenzeit sind jedoch Übergangslösungen unausweichlich. Wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen diesen gestalten will, ist noch unbekannt. red

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