Seit November 2013 gelten die neuen Festbeträge zur Hörsystemversorgung. Was hat sich seitdem aus Sicht der Hörgeräteakustiker verändert, und welche Erwartungen gibt es für die Zukunft? Hierzu führte die Redaktion der „Hörakustik“ eine Befragung von Besuchern der Fachausstellung im Rahmen des 59. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongresses in Hannover durch. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Die Stichprobe, die die Redaktion auswerten konnte, besteht aus 178 befragten Personen. Es nahmen deutlich mehr Frauen (69,7 Prozent) als Männer (28,1 Prozent) an der Befragung teil. Mit der Einführung der neuen Festbeträge im November 2013 und dem Abschluss neuer Versorgungsverträge mit den GKVen auf Basis der neuen Festbeträge zu Beginn des Jahres 2014 haben sich die Marktbedingungen für die Fachgeschäfte der Hörgeräteakustik spürbar verändert.

Das bestätigen auch die Befragten. Eine besonders deutliche Veränderung zeigt sich bei der Nachfrage nach Hörgeräten durch die Kundschaft. 87,6 Prozent der befragten Personen sehen einen Anstieg, darunter sogar 36,5 Prozent einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Hörgeräten.

Ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Branche ist die Frage, ob es gelingt, das Durchschnittsalter der Kunden spürbar zu senken. Wir stellten daher den Umfrageteilnehmern die Frage, ob sich das Durchschnittsalter ihrer Kunden in den vergangenen Jahren verändert habe. Die Ergebnisse der Befragung sind vielversprechend, denn 71,6 Prozent der Befragten bestätigten, dass die Kundschaft jünger geworden sei.

Mehr Fragen und Antworten zu den Themen bürokratischer Aufwand, Arbeitsalltag, relevanter werdender Leistungen, Tinnitus und Hörtraining gibt es im aktuellen Heft. "Hörakustik" einfach mehr wissen.

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