Wie jeden Monat schreiben Volker Albert und Prof. Dr. Gerhard Goebel, beide Mitglieder der Deutschen Tinnitus-Liga (DTL), in der "Hörakustik" über das Thema Tinnitus. Bisher erfuhren die "Hörakustik"-Leser viel Wissenswertes zum Thema. Etwa wie der Tinnitus von der Hyperakusis zu unterscheiden ist und wie wichtig Lärmschutz vor allem für Betroffene ist.

Doch was erwartet jemand der einen Tinnitus hat und zum Hörakustiker in den Laden geht? Darüber gibt in dieser Woche Volker Albert, DTL-Präsident und selbst "betroffen", Auskunft. Sein Rat an die Akustiker: Die Kunden nicht als "Patienten" sehen, da sich viele nicht krank fühlten und der Tinnitus für sie lediglich ein Symptom sei. "Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt, zum Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Arzt, aber doch nicht zu einem Hörakustiker, oder?", so das Fazit Alberts. Er suche Hilfe als Mensch mit einer Hörminderung.

Wichtig sei darüber hinaus, dass der Hörakustiker den Kunden motiviere. Etwa mit dem Wissen, so Albert, dass Tinnitusbetroffene wie alle Hörgeschädigten in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind. Doch um Hilfe anzunehmen, bedürfe es Vertrauen. Und das ließe sich nur langsam aufbauen, das weiß der DTL-Präsident aus Erfahrung. Doch gerade die Beratung durch den Hörakustiker sei nicht nur Service, sondern auch eine entscheidende Hilfe in Richtung Lebensqualität.

Welche Wünsche Betroffene an ihre Hörsysteme haben und weshalb es für den Akustiker wichtig ist, in welcher "Phase" sich der Kunde befindet, das erfahren Leser in der aktuellen "Hörakustik". Hörakustik – einfach mehr wissen!

Impressum | Datenschutz | Kontakt | Abonnieren | Mediadaten

© 2018 hoerakustik.net