Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Die Adventszeit hat begonnen und für viele gehört neben dem obligatorischen Besuch des örtlichen Weihnachtsmarktes, Plätzchen backen und Adventskranz stecken auch ein Kalender zur vorweihnachtlichen Zeit. Dass der nicht immer mit Schokolade gefüllt sein muss, zeigt die Stiftung Zuhören.


Ursprünglich war der Adventskalender vor allem eine Zählhilfe und ein Zeitmesser bis Weihnachten. Die christliche Tradition lässt sich dabei bis in das 19. Jahrhundert zurückverfolgen. So wurde entweder pro Tag ein Strohhalm in eine Krippe gelegt, Kreidestriche an die Wand gemalt oder der Docht einer Kerze mit 24 Markierungen täglich angezündet.

Flächendeckend beliebt wurde der Adventskalender wie wir ihn heute kennen ab den 50er Jahren, als er zum Massenartikel und dementsprechend günstig angeboten wurde. Damals gab es hinter jedem Türchen „nur“ ein Bildchen, während gegenwärtig Adventskalender je nach Gusto mit Schokolade, Spielzeugfiguren, Nagellack oder Bier bestückt sind.

Wer im modernen Zeitalter nach elektronischen Alternativen sucht, der sollte mal in den Kalender der Stiftung Zuhören horchen. Hier gibt es täglich ein ganz besonderes Geräusch hinter jedem Türchen. Besonderer Clou: Es wurde auch an die Ungeduldigen gedacht.


Eileen Passarelli

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