Foto: Anja Facius

Wie schon traditionell üblich, lud auch in diesem Jahr die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) am Abend des ersten EUHA-Kongresstages zu ihrem Partnerabend ein – diesmal in die HDI-Arena. Interessierte hatten dort die Gelegenheit, an einer Stadionführung teilzunehmen, bevor man sich zum stimmungsvollen Abend im südlichen Teil des Panoramic-Bereiches auf der ersten Ebene der Arena einfand. Dort erwartete die Gäste gutes Essen, Geselligkeit und Musik und natürlich der Blick auf das Spielfeld, auf dem es an diesem Abend jedoch ruhig war.

Mit dem Mannschaftsbus ging es zur HDI-Arena, der Heimspielarena von Bundesligist Hannover 96. Dort angekommen konnten alle, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, in kleineren Gruppen an einer Stadionführung teilnehmen. Dabei gab es für die Besucher Einblicke etwa in den Pressekonferenzraum, den Schiedsrichterraum oder die Mannschaftsumkleide der Gastmannschaft. Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Besucher auch von der Kulisse, die sich ihnen bei Betreten des Bereiches am Spielfeldrand – durch den Gang, den auch die Spieler nutzen – bot. Bei einigen er­wachte auch der Wunsch, selbst das gepflegte Rasenfeld zu betreten. Das jedoch war verboten, da man Schäden am Rasen auf jeden Fall verhindern will, schließlich kostet es etwa 120.000 Euro, den Rasen zu tauschen. Das war nur eine der vielen Informationen, die die Teilnehmer während der Führung rund um den Fußballbetrieb und die 1954 fertiggestellte Arena mit fast 50 000 Plätzen erhielten. So erfuhren sie beispielsweise auch, dass die Westtribüne des Stadions 64 Prozent Steigungswinkel aufweist und auf Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg errichtet ist, wie viel eine Loge oder ein Fensterplatz im Businessbereich kostet oder dass bei 70 Prozent der Spiele je zwei Spieler ausgelost werden, die dann zur Dopingkontrolle müssen.

Ein geselliger Abend

Nachdem die Stadionführungen beendet waren, sammelten sich die Gäste im südlichen Teil des Panoramic-Bereiches, in dem der FGH-Abend stattfand. Dort herrschte bereits eine gute Stimmung, als die beiden FGH-Geschäftsführer Jürgen Matthies und Burkhard Stropahl sowie FGH-Geschäftsstellenleiter Christan Hastedt das Wort ergriffen. Diese hielten ihre Reden sehr kurz. Matthies gratulierte der kurz zuvor in der EUHA-Mitgliederversammlung gewählten Beate Gromke zu ihrem Amt als EUHA-Präsidentin, Stropahl begrüßte die anwesenden Gäste und Hastedt, der dem nichts mehr hinzuzufügen hatte, eröffnete das Büfett, was von den Gästen mit großem Beifall quittiert wurde. Während und auch nach dem Essen war reichlich Gelegenheit, sich in geselligem Beisammensein auszutauschen. Wer nach dem reichhaltigen Essen Bewegung brauchte, konnte sich auf der Tanzfläche austoben – hier sorgte die Band DEEJAY PLUS, die schon bei vorangegangenen FGH-Abenden für musikalische Untermalung gesorgt hatte, für Stimmung. Weitere Unterhaltung boten mehrere Tischkicker, bei denen die Gäste ihr fußballerisches Geschick – wenn schon nicht auf dem großen Rasen, dann doch zumindest im Kleinen – unter Beweis stellen konnten. Auch eine Bildershow fehlte nicht, und wer eine Abkühlung brauchte, konnte sich ein Plätzchen auf der angrenzenden Tribüne suchen und den Ausblick in die Arena auf sich wirken lassen. So ist es der FGH insgesamt wieder einmal gelungen, mit ihrem Partnerabend ein Event auf die Beine zu stellen, an das sich nicht nur eingefleischte Fußballfans gern erinnern werden.    Monika Seidel

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