Foto: Anja Hübel

Bereits bei der Anfahrt zum EUHA-Kongresstreff am 18.10.2018 konnte man den leisen Verdacht hegen, dass an diesem Abend das Tanzen auf dem Programm stand. Denn geladen war man in den Funpark, einer Diskothek auf dem Expogelände. In ein sanft rötliches Partylicht gehüllt und dekoriert mit einigen Erinnerungen an die 1990er-Jahre – wie eine übergroße Troll- oder Super-Mario-Figur aus Pappe – kam schon bald beste Partystimmung auf. Nach einem niedersächsischen Spezialitätenbüfett mit Lachs, Spitzkohl und Ahle Wurst wurden die eh schon überschaubaren Sitzplätze schnell geräumt und die Tanzfläche mit der niederländischen Showband „Die Coronas“ schwungvoll eröffnet.

Dem einladenden Motto „Alle an Bord – zurück in die 90er“ waren viele Hörakustiker mit neonfarbenen Stulpen, gestreiften Ringel-T-Shirts, Matrosenhüten – von denen am späten Abend nicht wenige durch die Luft flogen – oder Plateausneakers gefolgt. Auch die frisch gewählte EUHA-Präsidentin Beate Gromke sowie der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Hörgeräte-Industrie (BVHI), Dr. Stefan Zimmer, hatten sich entsprechend verkleidet und begrüßten die über 1 000 Teilnehmer herzlich.

Flashback auf der Kreuzfahrt

Gromke wünschte dem großen Kongresstreffschiff mit ihrem Wunschmotto „Alle an Bord“ eine gute Fahrt und einen schönen Abend an Bord. Dass man damit durchaus den Zeitgeist treffe, konnte auch Zimmer bestätigen. Er erzählte von einem befreundeten Reisebürounternehmen, bei dem die Kreuzfahrten einen wahren Boom verzeichnen, und wünschte allen viel Spaß auf der MS Hörakustik. Gromke ergänzte, dass man sich an die­sem besonderen Abend nicht nur wie an Bord, sondern auch wie in einem Flashback in die 1990er-Jahre zurückversetzt fühlen könne. Man wolle also „bunt, wild und maritim feiern“ – so das abschließende Credo dieser herzlichen Begrüßung. Dass dieses Credo eingelöst wurde, lag zum großen Teil an der niederländischen Band „Die Coronas“, die für unglaublich gute Stimmung und für jede Menge tanzbarer Groves sorgte. Zu ihrem Konzept gehört eine Art Balkon, auf dem die Sängerin der Band nicht nur performt und singt, sondern auch die Wünsche der Zuhörer entgegennimmt. Mit einem nostalgischen, analogen Telefon wird man mit der Band auf der Bühne quasi verbunden und kann sich aus einem sehr großen Repertoire von 5 000 Songs sein Lied wünschen.

Bebende Tanzfläche

Die Musiker beherrschten nicht nur souverän ihr Repertoire, mehrere Instrumente und das interaktive Mitmachkonzept, sondern begeisterten das Publikum auch noch bis spät in die Nacht hinein mit viel Spontanität, Humor sowie mit kreativen Gags und Videoeinspielungen. Bei der Bilderbox am Ausgang konnte man diesen beschwingten Abend schließlich mit vielen lustigen Accessoires festhalten, um dann endlich selig und mit sehr müden Beinen ins Hotelbett zu fallen.    Anja Hübel

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