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Angesichts steigender Studierendenzahlen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersucht, wie man Schüler für eine Ausbildung motivieren kann. Es zeigte sich, dass neben Einflüssen des sozialen Umfeldes auch der Berufsorientierungsprozess sowie Kosten-, Nutzen- und Chanceneinschätzungen der Jugendlichen von Bedeutung sind. Aus den Untersuchungsergebnissen leitet das BIBB Empfehlungen für die Berufsorientierung ab. So zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Ausbildung anzustreben, umso höher war, je konkreter die eigenen beruflichen Vorstellungen waren. Angestrebt werde zumeist ein Beruf, der vom Niveau her ähnlich oder besser sei als die von den Eltern ausgeübten Berufe. Eine bessere Aufklärung über die Karriereperspektiven nach Ausbildungsabschluss könnte daher aus Sicht des BIBB zu einer Attraktivitätssteigerung der Ausbildung beitragen. Befragt wurden 2 500 Jugendliche, meist 17 bis 18 Jahre alt und in der Abschlussklasse am Gymnasium. 16 Prozent nannten eine Ausbildung, 84 Prozent ein Studium als realistischen Plan für ihren weiteren Bildungsweg. jh

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