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Die Ausbildung im Hörgeräteakustikerhandwerk wird nach Angaben der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) unter Abiturienten immer beliebter. Der Anteil liege inzwischen bei mehr als 50 Prozent, erklärt die Präsidentin der biha, Marianne Frickel. Insgesamt steige in Deutschland zwar die Zahl der Abiturienten, die eine duale Berufsausbildung beginnen, erklärte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) auf Anfrage, aber sie läge im Durchschnitt bei etwa 20 Prozent. Das Hörgeräteakustikerhandwerk liegt demnach deutlich darüber. Das gilt auch für die Ausbildungsquote, also den Anteil der Beschäftigten in einem Beruf, die in der Lehre sind. Sie liegt insgesamt in Deutschland laut dem BiBB bei sieben Prozent, im Handwerk immerhin bei zehn Prozent, bei den Hörakustikern jedoch nach Angaben der biha sogar bei 20 Prozent und damit glatt doppelt so hoch. Die biha führt die Attraktivität des Berufes bei Abiturienten unter anderem auf die Vielseitigkeit und den hohen Anspruch der Ausbildung zurück sowie auf die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Die duale Ausbildung sei für viele eine gute Alternative »zu einem theoretischen Studium mit teilweise unklaren Zukunftsperspektiven«. Im Juni sind nach biha-Angaben fast 600 Auszubildende freigesprochen worden. Das sei ein neuer Rekord. Die Bundesinnung geht allerdings davon aus, dass dieser »sicher schon bald übertroffen werden wird«.  BiK 

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