Rund ums Hören

Studie: Fluglärm in der Nacht schädigt die Gefäße

Symbolbild FluglärmEine signifikant schlechtere Gefäßfunktion haben Forscher an der Universität Mainz nach eigenen Angaben in einer Untersuchung zum Nachtfluglärm festgestellt. „Diese Studie zeigt ganz konkret auf, wie und bei welchen Schallpegeln Gefäßschäden entstehen“, stellt der Leiter, Professor Dr. Thomas Münzel, in einer Pressemitteilung fest.

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Forscher haben Stammzellen in innere Haarzellen umgewandelt

Stammzellen HaarzellenFünf Wissenschaftlern aus Indianapolis, USA, ist es offenbar gelungen, aus embryonalen Stammzellen von Mäusen innere Haarzellen des Ohrs zu züchten. Ihre Erkenntnisse könnten zu einem besseren Verständnis der Entwicklung des Innenohrs sowie von Störungen beitragen, stellten sie in einer Zusammenfassung ihrer Studie auf der Website des Fachmagazins „Nature“ fest. Die Zellen wären schrittweise und damit ähnlich wie bei der natürlichen Entwicklung entstanden.

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Buchempfehlung: Hören mal ganz neu betrachtet

Buchcover Vom Sinn des HörensZugegeben, es ist nicht der einfachste Lesestoff. „Fundiertes Vorwissen in Bezug auf Musikwissenschaft (...), Philosophie sowie ein Interesse an Geschichte sind Voraussetzungen für eine erfreuliche Lektüre“, meint Hörgeräteakustikerin und Tonmeisterin Esther Rois-Merz zu dem Buch „Vom Sinn des Hörens“. Denn wie der Untertitel „Beiträge zur Philosphie der Musik“ deutlich macht, haben die Autoren einen außergewöhnlichen Ansatz der Betrachtung des Hörens gewählt. Aber warum nicht mal eine neue Perspektive einnehmen? Welchen Blick die freigibt und warum sie das Buch für lesenswert hält, verrät Rois-Merz in der Juli-Ausgabe der Hörakustik. Sie können das Buch übrigens auch über unseren Buchvertrieb bestellen. Einfach eine E-Mail schicken an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Haarzellen schwingen spontan und machen so Leises hörbar

Geräusche müssen normalerweise eine gewisse Lautstärke (Pegel) haben, damit die äußeren Haarzellen im Innenohr ausreichend angeregt werden. Vier Wissenschaftler um Yuttana Roongthumskul der Universität von Kalifornien haben laut einem Bericht im Fachmagazin „Physical Review Letters“ jetzt jedoch entdeckt, dass diese auch bei eigentlich unterschwelligen Reizen synchron schwingen können. „Das Phänomen scheint darauf zu beruhen, dass die Haarzellen bei unterschwelliger Anregung vom spontanen Schwingungszustand in regelmäßige Schwingungen übergehen können, was zu einem Höreindruck bei extrem geringer Anregung führen kann“, erklärt der Audiologe Professor Dr. Jürgen Kießling von der Universität Gießen. Das heißt, durch diesen Effekt wird das Gehör offenbar noch empfindlicher, als es ohnehin schon ist. zg

DTL distanziert sich von Tinnitus-Arznei

Tinnitus-ArzneiDie Deutsche Tinnitus-Liga e.V. (DTL) hat sich nach eigenen Angaben von einer Anzeige in regionalen Zeitungen distanziert, in dem für ein Produkt der Firma Sanimamed geworben wird, das gegen Tinnitus helfen soll. Die Überschrift habe gelautet: „Tinnitus-Liga begeistert von Sonosan“. Bei dem Produkt handelt es sich nach Angaben des Herstellers um ein „diätisches Lebensmittel zur diätischen Unterstützung bei Funktionsstörungen des Innenohrs, insbesondere bei Hörsturz und Tinnitus.“ „Wir (…) möchten insoweit richtigstellen, dass nicht wir als Deutsche Tinnitus-Liga e.V. ‚begeistert‘ sind“, erklärt die DTL auf ihrer Website.

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