Unternehmensführung

Entscheidung des Monats: „Wer ist der Dieb?“ - Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Während die Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen des Hörakustik-Unternehmens bereits zur Wahrung des Hausrechts installiert werden kann (nur Hinweis erforderlich), stellt sich dies im nicht öffentlichen Bereich des Unternehmens als weitaus schwieriger dar. Eine Möglichkeit besteht darin, dass Arbeitnehmer schriftlich in die Videoüberwachung einwilligen, anderenfalls kann eine Videoüberwachung am Arbeitsplatz nur unter strengen Voraussetzungen erfolgen. Wie genau diese Voraussetzungen zu erfüllen sind, damit beschäftigte sich jüngst das Bundesarbeitsgericht in einer aktuellen Entscheidung (BAG, Urteil vom 20.10.2016, Az.: 2 AZR 395/15).

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Mit Herzblut für die individuellen Hörbedürfnisse

Im südlichen Burgenland wird fündig, wer sich auf die Suche nach Knochenleitungshörern begibt – ein Nischenprodukt, das aber weltweit Beachtung findet. Gefertigt werden diese Lösungen für Menschen mit Hörminderung bei BHM-Tech in Grafenschachen mit viel Erfindergeist und sympathischer Bodenständigkeit. Anja Hübel und Björn Kerzmann besuchten dort den Geschäftsführer Franz Berl, der über die ereignisreiche Geschichte des Unternehmens sowie über seine besonderen Produkte sprach und gemeinsam mit Daniela Pfeffer, Manager Marketing & Customer Service, durch die Fertigungshallen führte.

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Die Zukunft im Blick

Vom 04. bis zum 06. Mai 2017 veranstaltete der Fachverband Deutscher Hörgeräteakustiker e.V. (FDH) seine Jahrestagung auf der Nordseeinsel Sylt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Die Zukunft“ lieferte einen Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche der Zukunft, wirtschaftlich ebenso wie technisch und in den Marketingbereich. Auch für die Zukunft des Verbandes wurden die Weichen gestellt, da in diesem Jahr Vorstandsneuwahlen anstanden.

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Entscheidung des Monats: Gesundheitshandwerkerqualität gibt es nicht per Mausklick

Wer im Internet Gleitsichtbrillen in Optikerqualität bewirbt und vertreibt, begeht eine Irreführung, wenn dabei allein auf Angaben im Brillenpass zurückgegriffen wird. Das hat der Bun­desgerichtshof jüngst entschieden (BGH, Urteil vom 03.11.2016; I ZR 227/14 – Optiker-Qualität). Denn er erweckt den Eindruck, dass er Leistungen erbringt, die nur ein im stationären Handel tätiger Optiker erbringen kann. Zudem muss der Onlineanbieter klare Warnhinweise geben, weil die Nutzung solcher Gleitsichtbrillen Gefahren im Straßenverkehr mit sich bringt.

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