EHIMA und Bluetooth planen neuen Standard

altBestehende Bluetooth-Profile sollen ergänzt und ein neues, speziell für Hörgeräte, entwickelt werden. Das ist das gemeinsame Ziel der European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA) und der Bluetooth Special Interest Group (SIG), teilte erstere Mitte März mit. Es sei wichtig, dass Nutzer ihre Hörsysteme „mit möglichst vielen erhältlichen Smartphones und anderen Multimedia-Geräten verbinden (…) können“, begründete EHIMA-Generalsekretär Soren Hougaard die Zusammenarbeit in einer Presseinformation. „Um dies zu erreichen, müssen wir einen Standard definieren, den jeder Hersteller in seinen Geräten umsetzen kann.“

Mono-Sprache und Stereo-Klang sollen damit in Hörgeräte übertragen werden können, und zwar zum Beispiel vom Radio, Fernseher oder MP3-Player. Auch die Übertragung eines Audiosignals in öffentlichen Einrichtungen soll der neue Standard ermöglichen. Die „speziellen Anforderungen der Energie-Versorgung“ werden nach Aussage der europäischen Herstellerorganisation ebenfalls berücksichtigt. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit EHIMA. Gemeinsam werden wir die Hörgeräte-Technologie in das ,Internet der Dinge‘ bringen“, wird Mark Powell, Executive Director der Bluetooth SIG, zitiert. Die EHIMA vertritt nach eigenen Angaben die sechs größten Hersteller in Europa, die 90 Prozent der in diesem Raum verkauften Hörsysteme produzieren. zg


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