Fokale Dystonie bei Instrumentalmusikern

©Foto: Jean-Etienne PoirrierAm 01. August 2017 ist die 4. Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft getreten. Es wurden fünf neue Krankheiten in die Berufskrankheitenliste aufgenommen, darunter auch fokale Dystonie bei Instrumentalmusikern. Die neuen Berufskrankheiten folgen der Empfehlung des wissenschaftlichen Beirates Berufskrankheiten beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die fokale Dystonie bei Instrumentalmusi-kern betrifft ausschließlich professionell Musizierende wie etwa Orchestermusiker oder Musiklehrer. Dabei handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die sich in nicht beeinflussbaren und oft lang anhaltenden Muskelkontraktionen äußert.
Sie wird auch Musikerkrampf genannt, weil beim Ausführen einer erlernten Bewegung wie etwa der Zupfbewegung an der Gitarre oder der Anschlagsbewegung am Klavier der Finger oder die Hand nicht in der Lage ist, diese Bewegung zu vollführen, während die gleiche Bewegung ohne Instrument oder in einem anderen Kontext oft völlig störungsfrei verläuft. zg/epa

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