Allein durch mehr Effizienz in der Verwaltung können gesetzliche Krankenkassen jährlich 1,4 Milliarden Euro einsparen. Das ergab eine im Auftrag der Direktkrankenversicherung BIG direkt gesund durchgeführte Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

Erstmals untersuchten die Wissenschaftler des RWI die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und wiesen dabei nach, dass die durchschnittlichen Verwaltungskosten in der GKV allein durch effizientere Verwaltungsstrukturen um 13 Prozent jährlich gesenkt werden könnten. Statt derzeit 10,5 Milliarden Euro müsste die GKV der Studie zufolge nur 9,09 Milliarden Euro pro Jahr für Verwaltung ausgeben. »Das Ergebnis macht deutlich, dass bei den Diskussionen um Sparpotenziale im Gesundheitswesen auch die Kassen ihren Teil beitragen können – ohne die Versicherten zu belasten«, verdeutlichte BIG-Vorstandsvorsitzender Frank Neumann mit Blick auf die aktuelle Ankündigung erneut höhere Krankenkassen-Beiträge. zg